Badugi ist ein Draw-Pokerspiel mit vier Karten. Die stärkste Hand hat vier verschiedene Werte und vier verschiedene Farben; A-2-3-4 ist die bestmögliche Kombination. Zählen Sie zuerst, wie viele Karten zulässig sind, bevor Sie vergleichen, wie niedrig sie sind.
Dieser Leitfaden erklärt die Regeln, zeigt die Auflösung überlappender Paare und Farben und verfolgt eine vollständige Triple-Draw-Hand. Nutzen Sie die eigenen Kartenbeispiele und Übungsfragen und erkunden Sie danach den Pokerbereich für verwandte Anleitungen und vorhandene Pokerraum-Berichte.
Ab 18 Jahren. Kartenfolgen, Berechnungen und CHF-Einsätze unten sind eigene Lernbeispiele. Sie benötigen weder Konto noch Einzahlung und beschreiben keine aktuellen Betreiberangebote. Poker um Geld kann zu Verlusten führen.
Alle Abschnitte dieses Badugi-Leitfadens
- Die Vier-Karten-Regeln
- Vier, drei, zwei oder eine
- Gleich grosse Hände vergleichen
- Konflikte bei Werten und Farben auflösen
- Kartenausgabe, Tausch und Setzen
- Vollständige illustrierte Hand
- Passende Ersatzkarten zählen
- Setzeinheiten und Kosten
- Tauschentscheidungen und Fehler
- Badugi und andere Low-Spiele
- Pokerräume für Liechtenstein prüfen
- Sechs Übungsfragen
- Fragen beantwortet
- Quellen und verwandte Leitfäden
Vier eigene Karten, drei Tauschrunden und ein Low-Vergleich
Jeder Wert und jede Farbe nur einmal
Ein gültiger Vier-Karten-Badugi enthält je eine Kreuz-, Karo-, Herz- und Pikkarte mit unterschiedlichen Werten. Ein doppelter Wert oder eine doppelte Farbe bedeutet, dass weniger als vier Karten zählen dürfen.
Das Ass ist der niedrigste Wert
Asse zählen unter Zweien. Strassen werden ignoriert: 4-3-2-A in vier Farben ist der beste Badugi. Es gibt kein Board mit fünf Karten, das Ihre Hand ergänzt.
Bis zu drei Tauschrunden
Die gewöhnliche Variante hat drei Tauschrunden mit einer Setzrunde vor dem ersten Tausch und einer nach jedem Tausch. Wählen Sie in jeder Runde null bis vier Ersatzkarten. Null Karten zu tauschen heisst «Stand pat».
Nach jedem Tausch halten Sie normalerweise vier physische Karten. Eine «Drei-Karten-Hand» bezeichnet die beste zulässige Kombination innerhalb dieser vier Karten; sie erlaubt weder, nur drei Karten zu erhalten, noch offene gegnerische Karten zu verwenden. Bei Badugi gewinnt die Low-Hand den Pot, für den sie berechtigt ist; eine getrennte gewöhnliche High-Hälfte gibt es nicht.
Ein Vier-Karten-Badugi schlägt jede Drei-Karten-Hand
Wählen Sie die grösste Kombination ohne doppelte Werte oder Farben. Vier verwendbare Karten schlagen drei, drei schlagen zwei und zwei schlagen eine. Erst bei gleicher Kartenzahl entscheiden niedrigere Werte.
| Zählende Karten | Vier physisch gehaltene Karten | Beste zulässige Kombination |
|---|---|---|
| Vier-Karten-Badugi | K♣ Q♦ J♥ 10♠. | K-Q-J-10, alle vier Farben. Selbst dieser König-hohe Badugi schlägt jede Drei-Karten-Hand. |
| Drei-Karten-Hand | A♣ 2♦ 3♥ K♥. | 3-2-A. Der König teilt die Herzfarbe mit der Drei und kann daher nicht zusätzlich zählen. |
| Zwei-Karten-Hand | A♣ A♦ 2♣ 2♦. | 2-A in unterschiedlichen Farben. Jede dritte Karte wiederholt einen Wert oder eine Farbe. |
| Ein-Karten-Hand | A♣ 4♣ 8♣ K♣. | Nur A♣: Alle vier Karten haben dieselbe Farbe. |
Ein vollständiger, aber hoher Badugi
Alle vier Werte und Farben unterscheiden sich.
Die niedrigste mögliche Drei-Karten-Hand
Drei ausgezeichnete niedrige Karten verlieren trotzdem gegen vier verwendbare Karten.
Die König-hohe Vier-Karten-Hand gewinnt diesen Vergleich. Den König vor dem Zählen der verwendbaren Karten mit der Drei zu vergleichen würde das richtige Ergebnis umkehren.
Eine Hand mit doppelten Werten oder Farben kann dennoch gewinnen, wenn alle verbleibenden Gegner eine schwächere zulässige Kombination haben. Für gewöhnliches Badugi gilt keine Acht-hoch-Qualifikation.
Bei gleicher Kartenzahl zuerst den höchsten Wert vergleichen
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Die beste gültige Kombination jeder Hand finden
Maximieren Sie die Zahl unterschiedlicher Werte und Farben. Haben mehrere Kombinationen diese Grösse, wählen Sie nach dem folgenden Vergleich die niedrigste.
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Die verwendbaren Werte von hoch nach niedrig sortieren
Beispielsweise sind 8-6-3-A und 8-5-4-2 beide Acht-hohe Badugis. Lesen Sie zuerst die Acht und zuletzt das Ass.
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Bis zum ersten Unterschied abwärts gehen
Die Achten stimmen überein. Fünf schlägt Sechs, also gewinnt 8-5-4-2. Niedrigere Karten nach diesem ersten Unterschied ändern das Ergebnis nicht.
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Gleiche Werte teilen
Stimmen alle verwendbaren Werte überein, sind die Hände gleich stark. Farben entscheiden keinen Gleichstand. Teilen Sie jeden Pot nach seinen Regeln unter den berechtigten gleich starken Gewinnern auf.
Spieler A · Acht-Sechs
Das Ass zählt niedrig, doch zuerst wird die Sechs verglichen.
Spieler B · Acht-Fünf
B gewinnt beim zweithöchsten Wert.
| Hand A | Hand B | Ergebnis |
|---|---|---|
| 7-5-3-A, vier verschiedene Farben | 7-5-2-A, vier verschiedene Farben | B gewinnt beim dritten Wert: Zwei ist niedriger als Drei. |
| 8-4-2, drei verschiedene Farben | 8-4-A, drei verschiedene Farben | B gewinnt beim niedrigsten verglichenen Wert: Ass steht unter Zwei. |
| Q-J-10, drei verschiedene Farben | 2-A, zwei verschiedene Farben | A gewinnt, weil drei verwendbare Karten zwei schlagen. |
| 6-4-3-A, vier verschiedene Farben | 6-4-3-A, eine andere Anordnung von vier Farben | Gleichstand: gleiche Kartenzahl und Werte. Keine Farbe entscheidet. |
| 4-3-2-A, vier verschiedene Farben | 5-3-2-A, vier verschiedene Farben | A gewinnt. Aufeinanderfolgende Werte verschlechtern einen Badugi nicht. |
Kartenwerte zu addieren ist keine Badugi-Wertungsmethode. Auch die niedrigste Einzelkarte entscheidet nicht: Ein Sieben-hoher Badugi ohne Ass kann einen Acht-hohen Badugi mit Ass schlagen.
Paare und Farben gemeinsam auflösen, nicht Regel für Regel
Enthält eine Hand sowohl einen doppelten Wert als auch eine doppelte Farbe, kann das blosse Behalten der niedrigeren Karte jeder Farbe zur falschen Antwort führen. Prüfen Sie die verfügbaren Kombinationen, maximieren Sie die zulässige Kartenzahl und vergleichen Sie danach die Werte.
Vier Karten auf Ihrer Hand
5♣ kollidiert mit 7♣ wegen der Farbe und mit 5♦ wegen des Werts. Deshalb ist entscheidend, welche Fünf gewählt wird.
Beste zulässige Kombination
Diese drei Karten haben unterschiedliche Werte und Farben. Die Hand ist ein Drei-Karten-Sieben-Fünf-Zwei.
Die niedrigere Kreuzkarte zu behalten kann weniger verwendbare Karten ergeben
Wenn Sie unbedingt 5♣ verwenden, dürfen weder 7♣ noch 5♦ zusätzlich zählen. Nur 2♥ passt dazu: eine Zwei-Karten-Fünf-Zwei-Hand. Die Drei-Karten-Hand 7♣-5♦-2♥ ist stärker, obwohl sie eine Sieben enthält.
Beim Showdown ist dies eine Auswahl aus den vier gehaltenen Karten. 5♣ tatsächlich abzuwerfen ist eine getrennte Entscheidung, die nur in einer Tauschrunde möglich ist.
Ein weiteres Beispiel ist A♣ 3♦ 8♦ 8♠. Die beste Drei-Karten-Kombination lautet 8♠-3♦-A♣. Die Wahl von 8♦ würde Karo mit 3♦ wiederholen; beide Achten zu verwenden würde einen Wert wiederholen. Jede gezählte Karte muss beide Prüfungen bestehen.
Vier Setzrunden umgeben drei Tauschrunden
| Phase | Karten | Setzaktion |
|---|---|---|
| Erste Kartenausgabe | Vier verdeckte Karten pro Spieler. | Setzrunde 1 vor jedem Tausch. |
| Erste Tauschrunde | Null bis vier Karten ersetzen und dieselbe Anzahl erhalten. | Setzrunde 2. |
| Zweite Tauschrunde | Mit den aktuellen vier Karten eine neue Tauschentscheidung treffen. | Setzrunde 3. |
| Dritte Tauschrunde | Letzte Tauschmöglichkeit. | Setzrunde 4, danach ein gegebenenfalls erforderlicher Showdown. |
An einem gewöhnlichen Tisch mit mindestens drei Spielern sitzen Small und Big Blind im Uhrzeigersinn links vom Dealerbutton. Vor dem ersten Tausch beginnt der erste aktive Spieler links vom Big Blind. Tauschrunden und spätere Setzrunden beginnen beim ersten aktiven Spieler links vom Button und laufen im Uhrzeigersinn. Prüfen Sie Heads-up- und Sonderregeln des Pokerraums gesondert.
Sie dürfen vor dem letzten Tausch folden; die Hand endet frühzeitig, wenn alle Gegner folden. «Stand pat» behält Ihre vier Karten für diese Tauschrunde; es überspringt keine späteren Einsätze und verhindert keine andere Tauschwahl in einer späteren Runde. Checken ist nur möglich, wenn kein Einsatz auszugleichen ist.
Der Leitfaden zum Pokerlernen erklärt Checks, Calls, Raises und Folds. Prüfen Sie vor der Nutzung einer echten Tauschoberfläche, ob markierte Karten «behalten» oder «abwerfen» bedeuten, und bestätigen Sie dann die ausgewählte Anzahl.
Eine Hand durch alle drei Tauschrunden verfolgen
Diese eigene Folge zeigt Kartentausch und Handvergleich. Die erhaltenen Karten sind Beispiele; jede Wahl kann auch ein schlechteres Ergebnis erzeugen. Zwischen den Feldern liegen getrennte Setzrunden.
Erste Kartenausgabe
Der Spieler wirft beide Könige ab und behält 4♥ und 2♠. Im Beispiel werden zwei Karten getauscht.
Nach dem ersten Tausch
Jetzt sind alle vier Werte und Farben unterschiedlich: ein Neun-hoher Badugi. Beim nächsten Beispieltausch wird nur 9♣ ersetzt.
Nach dem zweiten Tausch
4-3-2-A in vier Farben ist der stärkste mögliche Badugi.
Nach der dritten Tauschrunde
Keine Karte wird ersetzt. Vor einem möglichen Showdown folgt trotzdem die letzte Setzrunde.
Die früheren Könige und die Neun können nicht wieder zur endgültigen Auswahl dieses Spielers hinzugefügt werden. Ein gleich starkes 4-3-2-A mit anderer Farbverteilung kann den Pot teilen. Die Neun-hohe Hand in der zweiten Tauschrunde aufzubrechen zeigt die Mechanik und ist keine Empfehlung für jeden Gegner oder jede Setzsituation.
Passende Karten zählen, bevor Sie eine Wahrscheinlichkeit verwenden
Angenommen, Sie halten 2♣ 3♦ 4♥ K♥ und ersetzen K♥, während 2♣-3♦-4♥ bleiben. Zu diesen Karten passt ein Pik, dessen Wert weder Zwei, Drei noch Vier ist. Ein neues Herz, Karo oder Kreuz ergibt mit den drei behaltenen Karten keinen Vier-Karten-Badugi.
Drei unterschiedliche Ränge und Farben behalten
Fehlende Farbe: Pik. Ausgeschlossene Ränge: Zwei, Drei und Vier.
Eine passende niedrige Ersatzkarte
5♠ passt. Dagegen wiederholt 3♠ einen Rang und A♦ eine Farbe; beide lassen höchstens drei nutzbare Karten zu.
| Ziel | Passende Ersatzkarten | Wahrscheinlichkeit in diesem Modell |
|---|---|---|
| Ein beliebiges Vier-Karten-Badugi | 10 Pik-Karten: A, 5, 6, 7, 8, 9, 10, J, Q oder K. | 10 ÷ 48 = etwa 20,83 %. |
| Ein Badugi mit höchstens Acht als höchster Karte | 5 Pik-Karten: A, 5, 6, 7 oder 8. | 5 ÷ 48 = etwa 10,42 %. |
| Ein Badugi mit höchstens Fünf als höchster Karte | 2 Pik-Karten: A oder 5. | 2 ÷ 48 = etwa 4,17 %. |
Modellannahmen: ein gewöhnliches Blatt mit 52 Karten, Ihre ursprünglichen vier Karten ausgeschlossen, keine weiteren bekannten entfernten Karten und jede der übrigen 48 Karten als gleich wahrscheinliche Ersatzkarte. Der abgelegte K♥ ist bei diesem Tausch ausgeschlossen. Dies ist ein Lernmodell für eine einzelne Karte; bekannte abgelegte oder offene Karten und erneutes Mischen können die Berechnung der verfügbaren Karten verändern.
Ein Badugi zu bilden und den Pot zu gewinnen sind verschiedene Ereignisse. Ein König als Ersatzkarte erfüllt das erste Ziel, verliert aber gegen jedes niedrigere Vier-Karten-Badugi. Wenden Sie denselben Prozentsatz nicht unabhängig auf drei Tauschrunden an: Ihre gehaltenen und abgelegten Karten sowie die verbleibenden Karten können sich ändern.
Das verlinkte PokerStars-Verfahren zum erneuten Mischen erläutert, welche abgelegten Karten verwendet werden dürfen, wenn der Stapel aufgebraucht ist. Bei anderen Spielen gilt das Verfahren des jeweiligen Pokerraums; beachten Sie auch dessen Regeln für die Nutzung von Lernsoftware während des Spiels.
Small Bet und Big Bet sind Einheiten, keine Gesamtkosten einer Hand
In diesem beispielhaften Fixed-Limit-Spiel betragen die Blinds 0,50/1 CHF, die Small Bet 1 CHF und die Big Bet 2 CHF. Die ersten beiden Setzrunden verwenden die Small Bet, die letzten beiden die Big Bet. Im Beispiel wird pro Runde ein voller Einsatz mitgegangen; es gibt weder Ante noch Erhöhungen.
| Runde | In dieser Runde mitgegangener Betrag | Bisheriger Gesamtbetrag |
|---|---|---|
| Vor dem ersten Tausch | 1 CHF. | 1 CHF. |
| Nach dem ersten Tausch | 1 CHF. | 2 CHF. |
| Nach dem zweiten Tausch | 2 CHF. | 4 CHF. |
| Nach der dritten Tauschrunde | 2 CHF. | 6 CHF. |
Die Big Blind von 1 CHF ist im ersten Beitrag von 1 CHF bereits enthalten. Wer sie gesetzt hat, legt in den späteren Runden dieses Beispiels weitere 5 CHF nach. Nach einer Small Blind von 0,50 CHF fehlen weitere 0,50 CHF zum ersten vollen Einsatz. Eine Ante käme hinzu.
Limitstruktur und Gebührenregeln des Tisches lesen
In einer Setzrunde mit 1 CHF erhöht ein gewöhnlicher voller Raise um 1 CHF auf insgesamt 2 CHF für diese Runde. Eine spätere Big-Bet-Runde verwendet Schritte von 2 CHF. Für Höchstzahlen von Erhöhungen, kurze All-ins und die Wiedereröffnung des Setzens gelten die Regeln des Pokerraums.
Auch bei Fixed Limit können einem Spieler die Chips ausgehen. Die Struktur begrenzt gewöhnliche Einsatzschritte; sie verhindert weder All-ins noch begrenzt sie Verluste über mehrere Hände. Andere Setzstrukturen benötigen eigene Einsatzberechnungen.
Siehe Rake und Gebühren und All-ins und Anspruch auf Nebenpots. Ein Spieler kann nur einen Pot gewinnen, auf den er Anspruch hat; Gebühren und Währungsumrechnung können zudem den angezeigten Endstack und das auszahlbare Guthaben beeinflussen.
Informationen aus dem Kartentausch nutzen, ohne sie als Gewissheit zu behandeln
Eine gehaltene Hand von ihrer Stärke unterscheiden
Wenn ein Gegner keine Karte tauscht, zeigt das seine Entscheidung. Es beweist kein niedriges Badugi. Ebenso verrät ein Tausch von einer Karte nicht die drei behaltenen Ränge.
Die Kosten einer Entscheidung vergleichen
Berücksichtigen Sie den offenen Einsatz, die zulässige Erhöhung, die verbleibenden Tauschrunden, Ihre Position und Ihre tatsächlichen Karten. Ein scheinbar grosser Pot macht eine unpassende Karte nicht brauchbar.
Die Vergleichsmethode konsequent anwenden
Zählen Sie zuerst die nutzbaren Karten und vergleichen Sie dann die Ränge von oben nach unten. Prüfen Sie schwierige Rang- und Farbkonflikte, bevor Sie annehmen, die niedrigsten aussehenden Karten ergäben Ihre beste Hand.
Wer ein schwaches Vier-Karten-Badugi behält, bewahrt eine vollständige Hand. Wer es aufbricht, sucht ein niedrigeres Ergebnis, kann aber mit nur drei nutzbaren Karten enden. Die richtige Wahl hängt von der Setzsituation und den Gegnern ab; eine pauschale Regel «immer tauschen» oder «immer alle Karten behalten» wäre irreführend.
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Zuerst die Handbildung üben, dann Geldentscheidungen treffen
Nehmen Sie vier beliebige Karten, bestimmen Sie die gültigen Kombinationen und ermitteln Sie die beste. Prüfen Sie bei jeder zählenden Karte sowohl Rang als auch Farbe.
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Die Entscheidung prüfen, nicht nur die Ersatzkarte
Halten Sie fest, welche Karten Sie hatten, was Sie austauschten, auf welche Aktion Sie reagieren mussten und weshalb Sie so entschieden. Eine glückliche Karte beweist nicht, dass die vorherige Entscheidung sinnvoll war.
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Vor Beginn ein Ende für die Sitzung festlegen
Nutzen Sie verfügbare Zeit- und Verlustlimits, machen Sie Pausen und erhöhen Sie die Einsätze nicht, um Verluste zurückzugewinnen. Beachten Sie Hinweise zu sichererem Glücksspiel und die Checkliste zur Prüfung von Pokerentscheidungen.
Badugi-Regeln von Lowball mit fünf Karten trennen
| Regel | Badugi | 2–7 Draw / Razz |
|---|---|---|
| Wie viele Karten zählen? | Bis zu vier; die Zahl unterschiedlicher Ränge und Farben wird maximiert. | Fünf. Bei 2–7 zählen die fünf gehaltenen Karten; bei Razz werden fünf der Stud-Karten gewählt. |
| Zählt ein Ass niedrig? | Ja. | 2–7: nein, Ass hoch. Razz: ja, Ass niedrig. |
| Welche Rolle spielen Farben? | Wiederholte Farben verringern die Zahl nutzbarer Karten. | 2–7: Ein Flush aus fünf Karten verschlechtert die Hand. Razz: Flushes beeinflussen die Low-Wertung nicht. |
| Verschlechtern Strassen die Low-Hand? | Nein. Vier aufeinanderfolgende Ränge können das beste Badugi bilden. | 2–7: ja. Razz: nein. |
| Ist eine Qualifikation für Low erforderlich? | Beim gewöhnlichen Badugi gibt es keine Acht-hoch-Qualifikationsgrenze. | Weder Standard-2–7 noch Razz verlangt eine Acht-hoch-Qualifikation. |
Lesen Sie die Fallstricke bei der 2–7-Wertung und den Razz-Vergleichsleitfaden, bevor Sie das Spiel wechseln. Eine Mixed-Game-Bezeichnung kann Badugi neben anderen Varianten umfassen; prüfen Sie das aktuell gespielte Spiel und den Zeitpunkt des Wechsels.
Namen wie Badeucey und Badacey bezeichnen verwandte kombinierte Spiele mit zusätzlichen Regeln. Kartenanzahl, Low-Wertung und Pot-Aufteilung benötigen eigene Regeln. Dieser Leitfaden für gewöhnliches Badugi mit vier Karten ist keine vollständige Spielanleitung für eines dieser Spiele. Das Variantenverzeichnis ordnet Badugi in die grössere Familie der Draw-Spiele ein.
Zugang, tatsächliches Spiel und Zahlungen getrennt prüfen
Veröffentlichte Badugi-Regeln eines Pokerraums erklären den Spielablauf. Sie belegen weder, dass Personen mit Wohnsitz in Liechtenstein ein Konto eröffnen können, noch dass gerade ein Badugi-Tisch läuft oder eine bestimmte Währung und Zahlungsmethode verfügbar ist.
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Länder- und Verifizierungsanforderungen bestätigen
Prüfen Sie vor einer Einzahlung die aktuellen Registrierungsbedingungen für Ihren Wohnsitz und die benötigten Dokumente. Eine weltweite Website oder ein bekannter Markenname allein reicht nicht aus.
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Das genaue Lobbyangebot prüfen
Suchen Sie nach Badugi, Cash- oder Turnierformat, Einsatzhöhe, Währung, Setzlimit und aktuell freien Plätzen. Eine Mixed-Game-Rotation unterscheidet sich von einem eigenständigen Badugi-Tisch.
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Gesamtkosten und Auszahlungsweg lesen
Prüfen Sie Rake oder Teilnahmegebühr, Mindest-Buy-in, unterstützte Kontowährung, Einzahlungsumrechnung und Auszahlungsweg. Dabei helfen der Leitfaden zu CHF-Konten und die Übersicht der Zahlungsmethoden.
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Bedienelemente vor einem Geldeinsatz prüfen
Suchen Sie die Auswahl zum Behalten oder Ablegen, die Bestätigung der Kartenanzahl, das Zeitlimit und die Setztasten. Prüfen Sie die Funktionen auf dem tatsächlich verwendeten Gerät und ob kostenloses Üben angeboten wird.
Die vorhandenen Pokerraum-Berichte im Pokerbereich behalten ihren angegebenen regionalen Kontext und ihre Fakten. Nutzen Sie sie zusammen mit den aktuellen Bedingungen des Pokerraums; diese Lernseite ist keine neu getestete Rangliste von Badugi-Anbietern für Liechtenstein.
Sechs Badugi-Fragen ohne Konto ausprobieren
Entscheiden Sie sich für eine Antwort und öffnen Sie dann die Erklärung. Die folgenden Karten sind eigens erstellte Lernbeispiele.
1. Vier Karten mit König als höchster Karte oder drei Karten mit Ass-Zwei-Drei?
Das Vier-Karten-Badugi mit König als höchster Karte gewinnt. Vier nutzbare Karten schlagen jede Drei-Karten-Kombination, unabhängig davon, wie niedrig deren Ränge sind.
2. 8-6-3-A oder 8-5-4-2, jeweils ein Vier-Karten-Badugi?
8-5-4-2 gewinnt. Die Achten sind gleich, dann schlägt Fünf die Sechs. Das Ass der anderen Hand wird beim Vergleich gar nicht erreicht.
3. Was zählt bei 2♥ 5♣ 7♣ 5♦?
Die beste Kombination ist 7♣-5♦-2♥, eine Hand aus drei Karten. Wer 5♣ behält, kann nur 2♥ dazunehmen, weil 7♣ die Farbe Kreuz und 5♦ den Rang Fünf wiederholt.
4. 2♣ 3♦ 4♥ behalten: Welche Ersatzkarte vervollständigt ein Badugi, 3♠ oder 5♠?
5♠ vervollständigt ein Badugi mit Fünf als höchster Karte. 3♠ liefert zwar die fehlende Farbe, wiederholt aber die Drei; damit bleiben höchstens drei nutzbare Karten.
5. Bedeutet es Checken, vor der letzten Setzrunde alle Karten zu behalten?
Nein. Stand Pat bedeutet, beim Kartentausch keine Ersatzkarten zu nehmen. Die Setzaktion ist davon getrennt; bei einem offenen Einsatz müssen Sie eine zulässige Setzaktion wählen.
6. Bei mitgegangenen Einsätzen von 1 CHF, 1 CHF, 2 CHF und 2 CHF: Wie hoch ist der Gesamtbeitrag?
Insgesamt 6 CHF. Wenn die Big Blind von 1 CHF bereits gesetzt wurde, kommen in diesem Beispiel ohne Erhöhungen und Ante weitere 5 CHF hinzu. Wer die Big Blind doppelt zählt, erhält einen zu hohen Gesamtbetrag.
Antworten auf Badugi-Fragen
Was ist die bestmögliche Badugi-Hand?
A-2-3-4 mit je einer Karte jeder Farbe. Üblicherweise liest man die Ränge von hoch nach niedrig als 4-3-2-A. Aufeinanderfolgende Ränge sind erlaubt, und das Ass zählt niedrig.
Wie viele Karten werden bei Badugi ausgeteilt?
Jeder Spieler erhält vier verdeckte Karten. Beim Tausch erhält er so viele Ersatzkarten, wie er abgelegt hat, und hält danach wieder vier Karten. Beim Showdown zählt nur die beste gültige Kombination aus bis zu vier Karten.
Wie viele Karten darf ich tauschen?
Die verlinkten herkömmlichen Regeln erlauben in jeder der drei Tauschrunden null bis vier Karten. Null Karten zu tauschen heisst Stand Pat. Prüfen Sie vor dem Spielen besondere Hausvarianten.
Kann eine Drei-Karten-Hand ein Vier-Karten-Badugi schlagen?
Nein. Ein gültiges Vier-Karten-Badugi schlägt immer eine Drei-Karten-Hand. Drei Karten schlagen zwei, und zwei schlagen eine. Erst bei gleicher Zahl nutzbarer Karten entscheiden die Ränge.
Zählen Asse hoch oder niedrig?
Niedrig. Beim gewöhnlichen Badugi liegt das Ass unter der Zwei. Das unterscheidet sich von Deuce-to-Seven Draw, bei dem das Ass hoch zählt.
Spielen Strassen oder Flushes eine Rolle?
Strassen werden ignoriert. Wiederholte Farben zählen dagegen: Nur eine Karte je Farbe darf Teil der gewerteten Kombination sein. Vier Karten derselben Farbe ergeben deshalb nur eine Ein-Karten-Hand.
Was passiert bei einem Paar und zwei Karten derselben Farbe?
Betrachten Sie Rang- und Farbkonflikte gemeinsam. Finden Sie zuerst die grösste zulässige Kombination. Vergleichen Sie bei gleicher Kartenanzahl die Ränge von hoch nach niedrig, um die niedrigste Hand zu bestimmen.
Entscheiden Farben bei Gleichstand?
Nein. Gleiche Kartenanzahl und gleiche Ränge bedeuten Gleichstand, auch bei unterschiedlichen Farben. Jeder berechtigte Pot wird nach seinen Regeln geteilt.
Darf ich später tauschen, wenn ich zuvor alle Karten behalten habe?
Ja. Beim herkömmlichen Triple-Draw-Badugi ist jede Tauschrunde eine neue Entscheidung. Ein früheres Stand Pat verpflichtet nicht zu einem späteren. Für eine bestätigte Wahl innerhalb derselben Tauschrunde gelten die Bedienoberfläche und die Regeln des Pokerraums.
Wird Badugi immer mit Fixed Limit gespielt?
Fixed Limit ist eine verbreitete Struktur und wird im Kostenbeispiel dieses Leitfadens verwendet. Prüfen Sie die tatsächliche Spielbezeichnung und die Regeln zu Setzlimits, Erhöhungen und kurzen All-ins.
Gewinne ich garantiert, wenn ich ein Badugi bilde?
Nein. Ein anderer Spieler kann ein niedrigeres Vier-Karten-Badugi bilden; gleiche Werte ergeben Gleichstand. Die Wahrscheinlichkeit einer Ersatzkarte ist ausserdem nicht gleich der Wahrscheinlichkeit, einen Pot zu gewinnen.
Wo können Spieler aus Liechtenstein Badugi finden?
Prüfen Sie die aktuellen Länderbedingungen und die tatsächliche Lobby des Pokerraums auf Format, Einsätze und Plätze. Diese Seite erklärt die Regeln und bestätigt keine aktuelle Anbieterliste für Liechtenstein. Beginnen Sie mit dem Kontext der vorhandenen Pokerraum-Berichte und den obigen Prüfungen.
Verwendete Quellen und Wege zur nächsten Lektion
Diese primären Regelseiten belegen die Spielmechanik. Eigens erstellte Diagramme zeigen die jeweiligen Ränge und Farben; die Berechnung für eine Ersatzkarte nennt ihre Annahmen zum Kartenblatt. CHF-Kosten sind Beispiele, und der aktuelle Zugang aus Liechtenstein muss gesondert geprüft werden.
Badugi-Regeln und Handwertung
Handbildung aus vier Karten, niedrige Ränge, Tauschrunden und der Vergleich nach Kartenanzahl.
Erneutes Mischen bei Draw-Spielen
Das Verfahren des Anbieters für zulässige abgelegte Karten, wenn der Stapel knapp wird.
Deuce-to-Seven Draw
Die abweichenden Regeln für Asse, Strassen und Flushes bei 2–7 Lowball.
Razz und Ace-to-Five Low
Ein Low-Stud-Spiel mit fünf gewerteten Karten und einer anderen Behandlung der Farben.
Zulässige Software und Hilfsmittel
Lesen Sie vor der Nutzung von Hilfsmitteln während des Spiels die Einschränkungen des Pokerraums.

