Razz

Razz ist Seven-Card Stud, bei dem die niedrigste Fünf-Karten-Hand gewinnt. Asse zählen niedrig, Strassen und Flushes verschlechtern die Hand nicht, und eine Acht-oder-besser-Qualifikationsgrenze gibt es nicht.

Lernen Sie, zwei Low-Hände zu vergleichen, offene Karten zu verfolgen und Beiträge bei Fixed Limit zu berechnen. Die dargestellten Abläufe und Übungsfragen verwenden eigens erstellte Beispiele. Vorhandene Pokerraum-Berichte und weitere Lektionen finden Sie im Pokerbereich.

Ab 18 Jahren. Dies ist ein Lernleitfaden. Kartenfolgen, CHF-Beträge und Tischlimits sind Beispiele, keine verifizierten Anbieterprodukte. Für die Übungen sind weder Konto noch Einzahlung nötig. Poker um Geld kann zu Verlusten führen.

Alle Abschnitte dieses Razz-Leitfadens
  1. Razz auf einen Blick
  2. Eine Low-Hand lesen
  3. Enge Vergleiche und Paare
  4. Fünf Setzrunden
  5. Wer die Aktion eröffnet
  6. Antes und feste Limits
  7. Eine vollständige Hand im Bild
  8. Verfügbare und fehlende Karten
  9. Entscheidungen zur Starthand
  10. Razz und andere Low-Spiele
  11. Pokerräume für Liechtenstein prüfen
  12. Sechs Übungsfragen
  13. Fragen beantwortet
  14. Quellen und weitere Ratgeber
Razz-Poker

Sieben eigene Karten. Fünf für Ihre endgültige Low-Hand.

Ace-to-Five Low

Die bestmöglichen fünf Karten sind A-2-3-4-5, das sogenannte Wheel. Der König ist der höchste Rang. Eine Fünf-Karten-Hand ohne wiederholten Rang schlägt eine Hand, die ein Paar enthalten muss.

Beliebige fünf aus sieben

Wenn Sie den River erreichen, wählen Sie die besten fünf aus Ihren sieben Karten. Normalerweise sind drei verdeckt und vier offen. Die offenen Karten Ihrer Gegner gehören diesen.

Ein Low-Sieger – oder Gleichstand

Die stärkste Low-Hand gewinnt den gesamten berechtigten Pot. Eine getrennte High-Hälfte gibt es nicht. Gleichwertige Low-Hände teilen ihren berechtigten Pot; die Farben entscheiden nicht über den Sieger.

Gespielt wird mit einem gewöhnlichen Blatt aus 52 Karten und dem Stud-Austeilablauf. Die geläufige Beschreibung «die schlechteste Pokerhand bilden» kann irreführen: Ein Wheel ist beim High-Poker eine Strasse, bei Razz jedoch die stärkste mögliche Hand. Wenden Sie die tatsächlichen Ace-to-Five-Regeln an.

Razz-Poker

Hände ohne Paar von der höchsten Karte abwärts vergleichen

  1. Zuerst fünf Karten auswählen

    Wählen Sie aus Ihren sieben Karten die stärkste zulässige Low-Hand mit fünf Karten. Lassen Sie hohe Karten oder doppelte Ränge weg, wenn fünf bessere unterschiedliche Ränge verfügbar sind.

  2. Diese fünf Karten von hoch nach niedrig notieren

    Ordnen Sie bei einer Hand ohne Paar die Ränge absteigend und behandeln Sie das Ass als Eins. 8-6-5-2-A ist beispielsweise ein Eight-Low.

  3. Beim ersten unterschiedlichen Rang stoppen

    Vergleichen Sie die höchsten Karten. Sind sie gleich, folgen die zweithöchsten und so weiter. Beim ersten Unterschied gewinnt der niedrigere Rang. Addieren Sie die Ränge nicht und beginnen Sie nicht mit der niedrigsten Karte.

  4. Nur bei fünf gleichen Rängen Gleichstand annehmen

    Zwei Low-Hände ohne Paar mit denselben fünf Rängen sind gleichwertig, unabhängig von ihren Farben. Die Spieler teilen den Pot, auf den beide Anspruch haben, nach den Teilungs- und Restchip-Regeln des Pokerraums.

Spieler A · Acht-Sechs-Low

8♠ 6♥ 5♦ 2♣ A♦ 8 ♠ 6 ♥ 5 ♦ 2 ♣ A ♦
8-6-5-2-A

Die zweithöchste Karte von A ist eine Sechs.

Spieler B · Acht-Sieben-Low

8♥ 7♣ 4♦ 3♠ 2♦ 8 ♥ 7 ♣ 4 ♦ 3 ♠ 2 ♦
8-7-4-3-2

Die zweithöchste Karte von B ist eine Sieben.

A gewinnt diesen Vergleich. Beide beginnen mit Acht; an der nächsten Stelle schlägt Sechs die Sieben. Bs Vier, Drei und Zwei ändern diesen früheren Unterschied nicht.

Eigene Razz-Vergleichsbeispiele ohne Paar: Beim ersten Unterschied stoppen
Spieler A Spieler B Ergebnis und Begründung
7-5-4-3-A 7-5-4-3-2 A gewinnt beim fünften Rang: Ass ist niedriger als Zwei.
9-5-4-2-A 8-7-6-5-4 B gewinnt sofort: Acht ist niedriger als Neun, unabhängig von As Ass.
6-4-3-2-A 6-4-3-2-A in anderen Farben Gleichstand. Alle fünf Ränge stimmen überein; Farben entscheiden nicht.
Q-J-9-6-4 K-8-7-5-A A gewinnt: Dame-Low schlägt König-Low. Keine Hand muss Acht-hoch oder besser sein.
Razz-Poker

Paare zählen nur, wenn sie in Ihren besten fünf Karten verbleiben

Beim herkömmlichen Razz schlagen fünf unterschiedliche Ränge jede Fünf-Karten-Hand mit einem Paar. Unter Händen mit einem Paar gewinnt das niedrigere Paar. Bei gleichem Paar vergleichen Sie die übrigen drei Karten absteigend; am ersten Unterschied gewinnt die niedrigere Karte. Auch dabei zählen Asse niedrig.

Fünf verschiedene Ränge

K♣ Q♦ J♥ 8♠ 6♦ K ♣ Q ♦ J ♥ 8 ♠ 6 ♦
König-Low, ohne Paar

Dieses König-Low schlägt die daneben gezeigte Hand mit Paar.

Ein Paar bleibt bestehen

A♠ A♥ 5♣ 3♦ 2♥ A ♠ A ♥ 5 ♣ 3 ♦ 2 ♥
Ein Paar Asse

Das niedrige Ass-Paar schlägt keine fünf unterschiedlichen Ränge.

Eigene Paarbeispiele: Die fünf Karten wurden bereits ausgewählt
Hand A Hand B Welche Hand ist bei Razz besser?
A-A-K-Q-J 2-2-5-4-3 A: Das niedrigere Paar gewinnt, auch mit hohen Begleitkarten.
3-3-8-6-A 3-3-8-5-2 B: Paar und Acht sind gleich; Fünf schlägt Sechs, bevor das Ass berücksichtigt wird.
A-A-2-2-3 K-K-Q-J-9 B: Ein Paar ist besser als zwei Paare.
8-6-4-2-A 9-7-5-3-A A: Beide sind ohne Paar; deshalb gewinnt die niedrigere höchste Karte.

Ein doppelter Rang unter sieben Karten muss nicht in Ihrer endgültigen Hand liegen

Eine Sieben-Karten-Hand A-A-2-3-4-5-K kann beispielsweise A-2-3-4-5 verwenden und das zweite Ass sowie den König weglassen. Bewerten Sie die besten fünf Karten, statt die gesamte Sieben-Karten-Hand als «ein Paar» einzustufen.

Eine Qualifikationsgrenze gibt es nicht. Wenn alle verbleibenden Spieler ein Paar verwenden müssen, gewinnt trotzdem die beste Low-Hand ihren berechtigten Pot. Die Hand wird weder in High und Low geteilt noch der Pot übertragen, weil niemand ein Eight-Low gebildet hat.

Razz-Poker

Third bis Seventh Street: der vollständige Ablauf

Normaler Fixed-Limit-Razz-Ablauf für einen Spieler, der in der Hand bleibt
Street Eigene Karten nach dem Austeilen Erste Aktion und gewöhnliche Setzeinheit
Third Drei Karten: zwei verdeckt und eine offen. Die höchste offene Karte beginnt mit dem Bring-in. Small-Bet-Einheit.
Fourth Vier Karten: zwei verdeckt und zwei offen. Die beste offene Low-Hand beginnt. Small-Bet-Einheit.
Fifth Fünf Karten: zwei verdeckt und drei offen. Die beste offene Low-Hand beginnt. Big-Bet-Einheit.
Sixth Sechs Karten: zwei verdeckt und vier offen. Die beste offene Low-Hand beginnt. Big-Bet-Einheit.
Seventh / River Sieben Karten: drei verdeckt und vier offen. Die neue Karte ist verdeckt. Die beste offene Low-Hand beginnt. Big-Bet-Einheit, danach bei Bedarf Showdown.

Es gibt fünf Setzrunden. Nach der letzten folgt der Showdown, wenn mehr als ein Spieler übrig ist. Eine Hand kann früher enden, wenn alle Gegner passen. Wer passt, erhält keine weiteren Karten.

Nach den verlinkten Pokerraum-Regeln kann ein seltener Kartenmangel eine gemeinsame offene siebte Karte statt einzelner River-Karten erfordern. Gewöhnliche offene Karten bleiben persönlich; sie bilden kein Gemeinschaftsboard wie bei Hold’em. Lesen Sie für Ausnahmen das tatsächliche Verfahren des Pokerraums.

Razz-Poker

Zuerst die höchste Door Card, später die niedrigste offene Hand

Auf Third Street bestimmt die höchste Door Card das Bring-in; Asse zählen niedrig. Eine verbreitete Regel für gleiche Ränge ordnet die Farben von hoch nach niedrig als Pik, Herz, Karo, Kreuz. Sind K♠ und K♥ die höchsten offenen Ränge, setzt nach dieser Regel K♠ das Bring-in.

Ab Fourth Street wird die gesamte offene Hand nach Low-Regeln verglichen. Eine einzelne niedrige Karte überwiegt kein offenes Paar. Das folgende Beispiel vergleicht nur zwei Spieler, die noch handeln können.

Fourth Street · A

7♠ 2♥ 7 ♠ 2 ♥
A zeigt Sieben-Zwei

A zeigt zwei unterschiedliche Ränge mit Sieben als höchster Karte.

Fourth Street · B

5♣ 3♦ 5 ♣ 3 ♦
B zeigt Fünf-Drei

Bs höchste Karte Fünf ist niedriger; deshalb handelt B unter diesen beiden zuerst.

Fifth Street · A

7♠ 2♥ K♦ 7 ♠ 2 ♥ K ♦
A erhält einen offenen König

A zeigt jetzt drei unterschiedliche Ränge mit König als höchster Karte.

Fifth Street · B

5♣ 3♦ 5♥ 5 ♣ 3 ♦ 5 ♥
B erhält eine offene Fünf

Bs offenes Paar ist für Low schlechter als As Hand ohne Paar. In diesem Vergleich handelt jetzt A zuerst.

Hier wird die Aktionsreihenfolge verglichen, nicht das Showdown-Ergebnis. Verdeckte Karten könnten jede vollständige Hand deutlich stärken. Bei gleichen offenen Händen gilt die Positionsregel des Pokerraums; nach dem eröffnenden Spieler läuft die Aktion im Uhrzeigersinn. Auf späteren Streets darf dieser Spieler checken, wenn kein Einsatz offen ist.

Ist der Bring-in-Spieler bereits durch die Ante all-in, wandert das Bring-in nach den verlinkten Regeln im Uhrzeigersinn zum nächsten Spieler, statt dem All-in-Spieler mehr abzuverlangen. Die Farbreihenfolge bestimmt die Eröffnung; sie entscheidet keinen Gleichstand zwischen endgültigen Low-Händen.

Razz-Poker

Vor dem Einstieg in ein Fixed-Limit-Spiel alle vier Beträge lesen

Eine Bezeichnung wie 2/4 CHF nennt normalerweise die kleine und grosse Setzeinheit. Ante und Bring-in sind gesonderte Beträge. Diese Zahlen sind Lernbeispiele; sie beschreiben keinen aktuellen Razz-Tisch für Liechtenstein.

  1. Ante: der anfängliche Beitrag

    Angenommen, sechs Spieler zahlen je 0,20 CHF. Die Antes ergeben vor dem Setzen 1,20 CHF. Eine Ante wird nicht auf einen späteren Call angerechnet.

  2. Bring-in: der Eröffnungsbetrag

    Angenommen, das Bring-in beträgt 0,60 CHF und die Small Bet 2 CHF. Das Vervollständigen auf 2 CHF ergibt eine volle Small Bet. Wer bereits 0,60 CHF gesetzt hat, legt zum Mitgehen 1,40 CHF nach.

  3. Small Bets: Third und Fourth Street

    Nach einem vollen Einsatz von 2 CHF erhöht ein gewöhnlicher voller Raise um 2 CHF auf 4 CHF für diese Street. Beim herkömmlichen Fixed-Limit-Razz aktiviert ein offenes Paar auf Fourth Street nicht die Doppel-Einsatz-Option aus Stud High.

  4. Big Bets: Fifth, Sixth und Seventh Street

    Ab Fifth Street betragen gewöhnliche volle Einsätze und Erhöhungen 4 CHF. Für die Höchstzahl von Erhöhungen, kurze All-ins und die Wiedereröffnung der Aktion gelten die tatsächlichen Tischregeln.

Auch ein Call pro Street summiert sich

Mit einer Ante von 0,20 CHF kostet das Mitgehen eines vollen Einsatzes auf jeder Street ohne Erhöhungen 0,20 CHF + 2 CHF + 2 CHF + 4 CHF + 4 CHF + 4 CHF = 16,2 CHF. Ein gesetztes Bring-in von 0,60 CHF ist Teil der ersten 2 CHF und kein zusätzlicher Betrag.

Dies ist ein Beitragsbeispiel, kein Höchstverlust und keine Budgetempfehlung. Erhöhungen und weitere Hände können die Kosten steigern. Auch Fixed Limit erlaubt All-ins und getrennte berechtigte Pots.

Nutzen Sie die Erklärung zu Haupt- und Nebenpots bei unterschiedlichen Stacks und die Rake-Beispiele beim Vergleich von Cash-Tischen um Geld. Turniergebühren funktionieren anders als Rake bei Cash Games.

Razz-Poker

Eine vollständige Austeilung, zwei mögliche River-Karten

Die verdeckten Karten werden hier gezeigt, damit Sie das Beispiel prüfen können. Gegner sehen während des Spiels normalerweise nur die vier offenen Karten. Die folgenden River-Szenarien sind Alternativen, keine zwei Karten derselben Hand.

Ihre ersten beiden Karten

A♠ 2♥ A ♠ 2 ♥
Anfangs verdeckt

Third bis Sixth

3♣ 4♦ 9♠ K♥ 3 ♣ 4 ♦ 9 ♠ K ♥
Ihre vier offenen Karten in Reihenfolge

River-Szenario A

5♣ 5 ♣
Eine verdeckte Fünf zum Abschluss

Szenario A: das Wheel wählen

5♣ 4♦ 3♣ 2♥ A♠ 5 ♣ 4 ♦ 3 ♣ 2 ♥ A ♠
Beste fünf: 5-4-3-2-A

9♠ und K♥ weglassen. Drei verdeckte und zwei offene Karten zählen; das ist zulässig, denn bei Razz dürfen beliebige fünf der sieben eigenen Karten verwendet werden.

Szenario B: Der River ist stattdessen 2♦

9♠ 4♦ 3♣ 2♥ A♠ 9 ♠ 4 ♦ 3 ♣ 2 ♥ A ♠
Beste fünf bleiben 9-4-3-2-A

Die zweite Zwei verbessert das bestehende Nine-Low nicht. Lassen Sie 2♦ und K♥ weg. Sie können eine beliebige der beiden Zweien verwenden, ohne den Rang der Hand zu ändern.

Der doppelte Rang am River zwang kein Paar in die endgültigen fünf Karten und zerstörte das frühere Nine-Low nicht. Das Wheel in Szenario A ist die bestmögliche Low-Hand, kann den Pot aber teilen, wenn ein berechtigter Gegner ebenfalls ein Wheel bildet. Szenario B muss mit den übrigen berechtigten Händen verglichen werden.

Razz-Poker

Eine niedrige Karte hilft nur, wenn sie noch verfügbar ist

Sichtbare Karten beeinflussen, welche Ränge Sie noch erhalten können. Eine bereits anderswo offen liegende Karte kann nicht später in Ihre Hand gelangen, auch wenn ihr Besitzer passt. Verdeckte Karten bleiben unbekannt; zählen Sie eine Vermutung nicht als beobachtete Karte.

Ihre anfänglichen Karten

A♠ 2♥ 3♣ A ♠ 2 ♥ 3 ♣
Ass-Zwei verdeckt, Drei offen

A-2-3 ergibt drei unterschiedliche niedrige Ränge.

Offene Karten von vier Gegnern

4♣ 4♦ 4♥ 4♠ 4 ♣ 4 ♦ 4 ♥ 4 ♠
Alle vier Vieren liegen anderswo offen

Sie können in dieser Hand keine Vier mehr erhalten.

In diesem Szenario können Sie kein A-2-3-4-5-Wheel vervollständigen, weil keine Vier verfügbar ist. Eine andere Low-Hand bleibt möglich: Eine Fünf und eine Sechs würden 6-5-3-2-A erlauben. Die Beobachtung schliesst einen bestimmten Weg aus; sie beweist nicht, dass Sie mitgehen oder passen sollten.

Unterschiedliche nützliche Ränge zählen

Ein weiteres Ass ist für sich niedrig, kann aber ein bereits gehaltenes Ass wiederholen. Prüfen Sie, ob die neue Karte in eine bessere Fünf-Karten-Auswahl eingehen kann.

Offene Karten ausgestiegener Spieler weiter berücksichtigen

Relevante offene Ränge und Farben bleiben nach einem Fold unverfügbar. Merken Sie sich diese Information, ohne anzunehmen, die verdeckten Karten anderer Spieler zu kennen.

Keine fremde Odds-Faustregel übernehmen

Die Zahl unbekannter Karten verändert sich mit Tischgrösse, Streets und Beobachtungen. Eine Hold’em-Faustregel für Turn und River ist keine Razz-Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Razz-Poker

Eine Starthand beschreiben und bei neuen Informationen neu bewerten

Unter sonst gleichen Bedingungen bieten drei unterschiedliche niedrige Ränge eine nützlichere Ausgangslage als ein doppelter Rang oder eine hohe Karte. Das beschreibt die Karten und ist keine Aufforderung, jede solche Hand zu spielen. Offene Ränge, Position in der Setzfolge, Pot-Kosten und mögliche gegnerische Hände bleiben wichtig.

  1. Verdeckte Stärke und Door Card unterscheiden

    Ein offenes Ass beweist nicht, dass der Besitzer zwei gute verdeckte Karten hat. Ihre eigenen verdeckten Informationen und das für Gegner Sichtbare sind verschieden.

  2. Bereits offene nützliche Karten prüfen

    Drei niedrige Ränge sind für eine bestimmte Zielhand weniger vielversprechend, wenn die benötigten Ränge nicht mehr verfügbar sind. Behandeln Sie A-2-3 nicht als garantiert gewinnende Starthand.

  3. Nach einem Paar oder einer hohen Karte neu bewerten

    Ein neuer doppelter Rang kann die bisher beste Low-Hand unverändert lassen. Eine hohe offene Karte kann den eröffnenden Spieler ändern; die vollständige Hand enthält aber weiterhin verdeckte Karten.

  4. Eine Hand Street für Street prüfen

    Notieren Sie die tatsächlichen offenen Karten, den zum Mitgehen erforderlichen Beitrag und die verfügbaren Aktionen. Unterscheiden Sie einen Regel- oder Wertungsfehler von einem lediglich ungewissen Ergebnis.

Unsere Checkliste zur Handanalyse hilft, diese Prüfung zu strukturieren. Nutzen Sie Lernsoftware ausserhalb des aktiven Spiels und beachten Sie die Softwareregeln des Pokerraums. Nehmen Sie niemals an, Echtzeitberatung sei erlaubt, nur weil ein Werkzeug sie anbietet.

Razz-Poker

Razz, Stud/8 und Draw Lowball getrennt halten

Unterschiede zwischen Low-Spielen, die den Sieger ändern
Format Wertung und Pot Unterschied beim Austeilen
Razz Nur Ace-to-Five Low; keine Qualifikationsgrenze; die beste Low-Hand gewinnt den gesamten berechtigten Pot. Sieben eigene Karten über fünf Setzrunden; normalerweise kein Ablegen.
Stud Eight-or-Better Standard-High plus qualifizierende Low-Hand mit fünf unterschiedlichen Rängen von Acht abwärts. Stud-Ablauf; unterschiedliche Auswahlen für High und Low können zählen.
Omaha Eight-or-Better High und qualifizierendes Ace-to-Five Low; pro Auswahl genau zwei eigene und drei Boardkarten. Gemeinschaftskartenspiel mit vier Setzrunden in der üblichen Version.
2–7 Lowball Deuce-to-Seven-Wertung; Asse hoch, Strassen und Flushes verschlechtern die Low-Hand. Draw-Formate enthalten Ablege- und Tauschrunden; Single oder Triple Draw prüfen.
Badugi Ein Low-System aus vier Karten mit unterschiedlichen Rängen und Farben. Ein Draw-Spiel; seine Handbildung aus vier Karten ist keine Razz-Hand.

Die Stud/8-Erklärung zeigt, wann ein Pot in High und Low geteilt wird. Der Leitfaden zur Variantenwertung vergleicht Ace-to-Five und Deuce-to-Seven; der Mixed-Game-Ablauf ordnet Razz dem R in HORSE zu. Prüfen Sie beim Spielwechsel sowohl die Wertungsregel als auch die Eröffnungsaktion.

Razz-Poker

Das passende Razz-Produkt aus Liechtenstein finden

Ein Eintrag für einen Pokerraum allein belegt kein Razz-Angebot für ein Konto aus Liechtenstein. Nutzen Sie den vorhandenen Bereich mit Pokerraum-Berichten als Ausgangspunkt und prüfen Sie danach das aktuelle regionale Produkt und die tatsächliche Lobby.

Spielbezeichnung und Aktivität

Suchen Sie Razz als eigenständiges Spiel oder innerhalb einer benannten Mixed-Game-Rotation. Bestätigen Sie die aktuelle Phase, Cash- oder Turnierformat, Tischgrösse, Einsätze, Zeit und tatsächliche Aktivität.

Konto- und Tischwährung

Lesen Sie Ante, Bring-in, Small/Big Bets und Gebühren getrennt. Prüfen Sie Einzahlungs- und Tischwährung, Umrechnung und Auszahlungsbedingungen. Ein Zahlungsweg in CHF belegt keinen Razz-Tisch in CHF.

Lesbare Karten und Bedienelemente

Prüfen Sie auf Mobilgeräten alle offenen Karten und unterscheiden Sie diese von Ihren verdeckten Karten. Kontrollieren Sie zulässige Aktionen, Wiederverbindung, Zeitsteuerung, Meldefunktionen und Regeln für Softwarehilfen.

CHF-Konten und Zahlungsmethoden erklären die Ebenen von Währung und Transaktion. Bestätigen Sie für das konkrete Produkt die aktuelle Teilnahmeberechtigung und relevante lokale Anforderungen. Dieser Leitfaden bestätigt weder Zugang aus Liechtenstein noch Lizenzierung, Spieleraufkommen oder Zahlungsgeschwindigkeit.

Legen Sie vor dem Spiel um Geld ein Zeitlimit und ein tragbares Verlustlimit fest. Eine feste Einsatzhöhe begrenzt nicht die aufsummierten Sitzungsverluste. Wenn Glücksspiel Geld oder Wohlbefinden beeinträchtigt, nutzen Sie den Leitfaden zu Hilfe und Sperren.

Razz-Poker

Sechs Razz-Fragen ohne Einzahlung ausprobieren

1. Was gewinnt: 8-6-5-2-A oder 8-7-4-3-2?

8-6-5-2-A. Die Achten sind gleich, dann schlägt Sechs die Sieben. Niedrigere Karten können diesen ersten Unterschied nicht aufheben.

2. Sind A-2-3-4-5 in einer Farbe eine schlechte Razz-Hand?

Nein. Strassen und Flushes verschlechtern eine Ace-to-Five-Low-Hand nicht. Das ist ein Wheel, die bestmögliche Razz-Hand mit fünf Karten.

3. Schlägt ein König-Low mit fünf verschiedenen Rängen ein Ass-Paar?

Ja. Jede Fünf-Karten-Hand ohne Paar schlägt eine Fünf-Karten-Hand, die ein Paar enthalten muss. Wählen Sie vor dem Vergleich die besten fünf Karten.

4. K♠ und K♥ sind nach der genannten Farbregel die höchsten Door Cards. Wer setzt das Bring-in?

Der Spieler mit K♠. Für diese Eröffnungszuweisung steht Pik über Herz. Daraus entsteht keine Farbreihenfolge beim Showdown.

5. Sie haben 0,60 CHF gesetzt, dann wird auf 2 CHF vervollständigt. Wie viel müssen Sie zusätzlich mitgehen?

1,40 CHF. Das Bring-in ist bereits Teil des Beitrags dieser Street; die Ante zählt gesondert.

6. Ihre sieben Ränge sind A-A-2-3-4-5-K. Muss ein Paar zählen?

Nein. Wählen Sie A-2-3-4-5 und lassen Sie das zusätzliche Ass sowie den König beim Fünf-Karten-Vergleich weg. Dabei werden keine Karten tatsächlich getauscht oder ersetzt.

Razz-Poker

Antworten auf Razz-Fragen

Was ist die beste Razz-Hand?

A-2-3-4-5, beim absteigenden Vergleich als 5-4-3-2-A geschrieben. Sie heisst Wheel. Die Farben sind beliebig.

Muss eine Low-Hand Acht-hoch oder besser sein?

Nein. Bei Razz gibt es keine Qualifikationsgrenze. Ein Nine-Low, König-Low oder sogar eine Hand mit Paar kann gewinnen, wenn sie unter den berechtigten Gegnern die stärkste Low-Hand ist.

Kann eine Strasse oder ein Flush eine Razz-Hand verschlechtern?

Nein. Beides verschlechtert die Hand bei Ace-to-Five-Razz nicht. Diese Regeln unterscheiden sich von Deuce-to-Seven Lowball.

Warum schlägt ein König-Low ein Ass-Paar?

Fünf unterschiedliche Ränge stehen für Low über einer Hand mit Paar. Der Paarrang wird erst verglichen, nachdem die Kategorie der gewählten Fünf-Karten-Hand feststeht.

Wer setzt auf Third Street das Bring-in?

Der Spieler mit der höchsten offenen Karte; Asse zählen niedrig, und bei gleichem Rang gilt die Farbregel des Pokerraums. Eine All-in-Ante kann nach dessen Regeln eine Neuzuweisung erfordern.

Handelt später immer die niedrigste einzelne offene Karte zuerst?

Nein. Vergleichen Sie die gesamte offene Low-Hand. Ein offenes Paar kann dabei gegen eine Hand ohne Paar verlieren, selbst wenn das Paar niedrigere Ränge enthält.

Gibt es fünf oder sieben Setzrunden?

Fünf: Third, Fourth, Fifth, Sixth und Seventh Street. Sieben ist die Anzahl eigener Karten für einen Spieler, der den River erreicht.

Kann ich eine Karte ersetzen oder tauschen?

Standard-Razz verwendet einen Stud-Austeilablauf statt Tauschrunden. Sie wählen die besten fünf aus den erhaltenen Karten; unerwünschte Karten werden nicht getauscht.

Was passiert bei genau derselben Low-Hand zweier Spieler?

Sie teilen den Pot, auf den beide Anspruch haben. Farben entscheiden den Gleichstand nicht; Restchips und mögliche Nebenpots folgen den Regeln des Pokerraums.

Erlaubt ein offenes Paar auf Fourth Street einen höheren Einsatz?

Beim herkömmlichen Fixed-Limit-Razz bleibt auf Fourth Street die Small-Bet-Einheit bestehen. Die optionale Ausnahme für ein offenes Paar in manchen Stud-High-Spielen gilt nicht automatisch für Razz.

Kann ein Wheel den Pot trotzdem teilen?

Ja. Ein anderer berechtigter Spieler kann dieselben fünf Ränge bilden. Der bestmögliche Rang garantiert keinen alleinigen Sieg.

Bestätigt diese Seite eine Razz-Website für Spieler aus Liechtenstein?

Nein. Prüfen Sie das genaue regionale Produkt, die aktuelle Kontoberechtigung, Lobby, Zahlungswege und Regeln. Die Beispiele dienen dem Lernen; die verlinkten Pokerraum-Berichte behalten ihre bestehenden Einschränkungen.

Razz-Poker

Primäre Regelquellen und Ihre nächsten Lernschritte

Die Primärquellen belegen die Spielregeln; sie bestätigen keinen Anbieter für Liechtenstein oder dessen Bedingungen. Vergleichshände, Darstellungen zur Aktionsreihenfolge, alternative River-Karten, das Beispiel mit fehlenden Vieren und CHF-Berechnungen sind eigens erstelltes Lernmaterial. Für Limits und Ausnahmeverfahren gelten die konkreten Tischregeln.

WSOP-Einführung in Razz

Gegenprüfung für reine Low-Wertung, fehlende Qualifikationsgrenze und den Stud-Ablauf; das Produkt für Pennsylvania belegt keine Verfügbarkeit in Liechtenstein.

Stud Eight-or-Better

Warum eine qualifizierende Low-Hand und eine High-Hälfte zu einer anderen Variante gehören.

Regeln zu Softwarehilfen

Prüfen Sie die aktuellen Regeln des Pokerraums, bevor Sie während des Spiels Lernsoftware oder Hilfsmittel einsetzen.

Razz
Ihre Privatsphäre ist uns wichtig Wir verwenden Cookies, um Ihr Surferlebnis zu verbessern, personalisierte Werbung oder Inhalte bereitzustellen und unseren Datenverkehr zu analysieren. Mit einem Klick auf «Alle akzeptieren» stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.